Zwei neue Gewerbegebiete in Planung

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Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Zeitung vom 27.02.2020 (Von Carsten Rose)
 

Innovative Unternehmen sollen an der L240 ansiedeln. Weitere Flächen nordöstlich vom IGP im Blick.

Auf einem Feld an der L240 östlich von Kinzweiler, gegenüber des Aldi-Lagers, soll nach dem Willen der Stadt künftig ein 73 Hektar großes Gewerbegebiet mit dem Namen „Gewerbepark Kinzweiler“ entstehen. Es ist aber nicht die Stadt Eschweiler allein, die das Vorhaben umsetzen will: Beteiligt ist auch die Stadt Aachen. „Wir sind schon recht weit mit der Stadt Aachen, was das Projekt angeht“, sagte Eschweilers Technischer Beigeordneter Hermann Gödde am Mittwoch auf Anfrage. „So ein großes Gebiet ist nur mit umliegenden Kommunen darstellbar.“

Hintergrund ist: Die Stadt Aachen kann auf ihrem Gebiet die Nachfrage nach Gewerbeflächen nicht mehr bedienen. Als potenzielle Fläche für interkommunale Gewerbegebiete hat die Städteregion unter anderem die Ackerfläche an der L240 ausgemacht. Würselen (Merzbrück) und Herzogenrath (südlich des Technologieparks) haben ebenfalls freie Flächen im Angebot. Abgesehen von Aachen können Stolberg und Roetgen keinen Platz mehr für Neuansiedlungen von Unternehmen bereitstellen. Die Kommunen können sich also zusammentun, um gemeinsam Industrieflächen auszuweisen.

Mit einem neuen Gewerbegebiet will die Stadt Eschweiler einen weiteren Schritt machen, um den Strukturwandel positiv zu bewältigen. Im Vordergrund steht natürlich, möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen – aber nicht um jeden Preis. Wie aus der Vorlage für den Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (Donnerstag, 5. März, 17.30 Uhr) hervorgeht, ist die „Ansiedlung nachhaltig orientierter, sozialer und innovativer Unternehmen“ das Ziel der Städte Aachen und Eschweiler. Und die Firmen sollen auch aus der Region kommen, „mit Fokus auf der Ansiedlung von hochwertigen Industrie- und Logistikunternehmen“, wie in den entsprechenden Unterlagen steht.

Zukunft des Modell-Flug-Clubs?

Noch ist das Areal auf dem ehemaligen Gebiet des Tagebaus Zukunft West im Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche gekennzeichnet, sie muss daher zunächst in Bauland umgewandelt werden. Am nordöstlichen Rand des Gebietes hat derzeit der Modell-Flug-Club Eschweiler eine Start- und Landebahn sowie ein Vereinsheim. Ob der Verein dort bleiben kann, ist laut Gödde noch nicht klar – auch eine Tendenz sei noch nicht abzusehen. „Wir müssen unter anderem mit der Luftfahrtbehörde sprechen. Wir haben anderthalb bis zwei Jahre Zeit, uns um die Zukunft des Vereins Gedanken zu machen. Wir werden das Gespräch mit dem Verein frühzeitig suchen.“

Im kommenden Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss geht es auch um die Entwicklung weiterer Gewerbeflächen nordöstlich des Industrie- und Gewerbeparks. Zwar liegen dieses Gebiet und der „Gewerbepark Kinzweiler“ räumlich einige Kilometer auseinander, sie gehören aber im Zuge der Neuaufstellung des Regionalplans der Bezirksregierung Köln als Beitrag zum Gelingen des Strukturwandels mehr oder weniger zusammen. Laut Gödde sei ein Baustart frühestens 2022 realistisch. Dieses Projekt zu stemmen, sei jedoch nur mit „einer Förderung aus dem Kohletopf“ möglich.


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