Kinzweiler Grundschule gewinnt kräftig hinzu

Gesellschaft

Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Zeitung vom 22.03.2019 (Von Rudolf Müller)

Weil vor allem für den Ganztagsunterricht Räume fehlen, wird nun für 1,5 Millionen Euro angebaut und aufgestockt

Eigentlich kann sie jährlich bis zu 54 i-Dötze aufnehmen: die Katholische Grundschule Kinzweiler. Dass sie ihre Kapazitäten derzeit nicht ausschöpft, liegt allein daran, dass im Schuljahr 2018/19 einmalig nur eine Eingangsklasse zustande gekommen ist und sich diese einzügige Jahrgangsstufe nun bis zum Schuljahr 2021/22 durchzieht. Was zur Folge hat, dass in der aktuellen Fortschreibung des Schulentwicklungsplans bis ins Schuljahr 2021/22 nur mit der Bildung von jährlich sieben Klassen statt der möglichen acht zu rechnen ist. Danach soll’s wieder zweizügig werden: mit bis zu 190 Schülern in acht Klassen.

Schon jetzt allerdings lässt das Raumangebot der Schule zu wünschen übrig. Das soll sich nun ändern. Rund 1,5 Millionen Euro will die Stadt sich das kosten lassen. Weitere 38.000 Euro sind für die nötigen Möbel fällig. Auslöser des Raumproblems in Kinzweiler: die Offene Ganztagsbetreuung. Wie an allen Offenen Ganztagsschulen (OGS) steigt auch in Kinzweiler die Nachfrage danach stetig. Derzeit sind 90 Kinder in der OGS angemeldet. Zudem gibt es 25 Plätze für die Vormittagsbetreuung, so dass in der Mittagszeit und an Brückentagen insgesamt bis zu 130 Kinder zu betreuen sind.

Ein vorgegebenes Raumprogramm für Schulen gibt es nicht, so dass es auch an vorgegebenen räumlichen Standards fehlt. In Eschweiler lehnt man sich deshalb an das ehemalige staatliche Raumprogramm an. Dabei wurde für eine zweizügige Grundschule ein Bedarf von acht Klassenräumen und zwei Mehrzweckräumen unterstellt. Für den Ganztagsbereich gab es grobe Empfehlungen von 90 Quadratmeter an Betreuungsräumen für zwei Gruppen zuzüglich einen Quadratmeter je Schüler für die Ganztagsbereiche (Speiseraum, Aufenthaltsräume usw.).

Für Kinzweiler heißt das: Die beiden ursprünglich als Mehrzweckräume vorwiegend für den Unterricht eingerichteten Räume wurden bereits aufgrund der großen OGS-Nachfrage als Speiseraum und zur OGS-Nutzung freigegeben. Insofern fehlen der Schule sowohl für den Unterricht als auch für die OGS Räume.

Drei weitere Gruppenräume

Bei einer Gruppenstärke von 25 Kindern müssten nach dem aktuellen Raumkonzept der Schule fünf Gruppenräume vorhanden sein. Tatsächlich gibt es zwei Betreuungsräume (einen mit 35 und einen mit 77 Quadratmetern) und eine Mensa, die vor Jahren in einem ehemaligen Mehrzweckraum entstanden ist (77 Quadratmeter). Aktueller Bedarf demnach: drei Gruppenräume à rund 65 Quadratmeter (einer mit Küchenzeile) und ein Büro für die OGS-Koordinatorin, die sich bisher ein Büro mit der Schulsozialarbeiterin teilt. Dies ist auch aus Datenschutzgründen kein optimaler Zustand, findet die Stadt. Der Mensa-Betrieb verbleibt unverändert im Bestandsgebäude.

In Abstimmung mit der Schulleitung und OGS-Koordinatorin vor Ort wurde ein Planungsentwurf entwickelt, der nachhaltig die zu erwartende noch weiterhin ansteigende Nachfrage decken soll auch mit Blick auf den zu erwartenden Anspruch auf einen OGS-Platz ab 2025. Schon im Vorgriff auf neue pädagogische Konzepte und Raumkonzepte wurde dabei berücksichtigt, dass alle Räume einer Schule multifunktional genutzt werden können müssen, so dass es keine strikte Trennung von OGS-Räumen und Unterrichtsräumen geben soll.

Die nun geplante Erweiterung bietet durch die damit einhergehende Schließung des Durchgangs zum Schulhof auch den Vorteil, dass der Schulhof künftig verschlossen werden kann und so das widerrechtliche Betreten erschwert wird.

Die Schulkonferenz hat am 6. März einstimmig der vorgelegten Planung des Erweiterungsbaus zugestimmt. Und die sieht Folgendes vor: Die Eingangsüberdachung einschließlich der Betonwandscheiben im Zugangsbereich sowie die Satteldachkonstruktion auf den Umkleiden der Turnhalle werden zurückgebaut.

Der Umkleide- und Toilettenbereich wird mittels einer Leichtbaukonstruktion (Holz/Stahl) um ein Geschoss aufgestockt. Zwischen diesem nun aufgestockten Bereich und dem bestehenden Schulgebäude erfolgt ein Lückenschluss in Form eines Foyers und einer Pausenüberdachung. Über einen Windfang wird das zweigeschossige Fo-yer erschlossen. Von dort aus erfolgt der Zugang zur bestehenden Schule und zur Turnhalle.

Vereins- und Schulsport

Im Erdgeschoss des Foyers wird der Abendzugang zur Turnhalle für den Vereinssport nach Schulschluss abgeteilt. Der Flur der Turnhalle erhält eine neue Türanlage zur Trennung von Vereins- und Schulsport. Im Foyer wird unterhalb der Treppe zum Obergeschoss ein Abstellraum vorgesehen. Die Schule erhält im Foyer ein behindertengerechtes WC mit Zugang vom Flur der Turnhalle aus.

Vom Foyer aus ist über einen weiteren Windfang eine vorgelagerte Pausenüberdachung beziehungsweise der Schulhof zu erreichen. Die Pausenüberdachung in Leichtbauweise (Holz/Stahl) erhält Lichtkuppeln. Eine Treppe führt vom Foyer in das Obergeschoss. Dort befinden sich drei Gruppenräume der Offenen Ganztagsbetreuung, ein Büro und ein Putzmittelraum.


Ende des zitierten Artikels

 
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 002334315 -

 

Link zu den Seiten der StädteRegion Aachen

 

BSI für Bürger

 

Für Kinder...

Die blinde Kuh
...eine Internet-Suchmaschine und noch vieles mehr - speziell für Kinder - gefördert durch das Bundesfamilienministerium.

Seitenstark
...das Angebot der Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten.

internet ABC
...das Internet-ABC bietet Kindern und Erwachsenen Infos, Tipps und Tricks rund um das Internet.

 

Ferienkalender...

Einen aktuellen Ferienkalender für alle Bundesländer finden Sie hier.

 

Zitiert...

Wenn ein Drache steigen will, muss er gegen den Wind fliegen.

[Chinesische Weisheit]

 

Suchen...

Suchen

...direkt auf dieser Website.

Über externe Links:

google yahoo lycos
...im Internet mit Suchmaschinen.

Wikipedia
...in einer freien Online-Enzyklopädie.