Neues Kapitel beim Ausbau von Merzbrück

Unterbezirk

Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Zeitung vom 02.02.2013 (von Jutta Geese)

Anhörung im Planfeststellungsverfahren beginnt. Mit Genehmigung wird noch in diesem Jahr gerechnet. Ob gebaut wird, ist offen.

In der unendlichen Geschichte um den Ausbau des Flugplatzes Merzbrück wird – nach erneut Monaten des Stillstands – ein weiteres Kapitel aufgeschlagen: Die Luftfahrtbehörde bei der für Flugplatzangelegenheiten zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf hat den Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren festgelegt. Ob und wann die Start- und Landebahn dann aber tatsächlich verlängert und verschwenkt wird, steht immer noch in den Sternen.

Rund 180 Bürger sowie etwa 30 sogenannte Träger öffentlicher Belange wie Energieversorger haben im Planfeststellungsverfahren offiziell Einwendungen gegen die seit vielen Jahren verfolgten Ausbaupläne erhoben. Sie alle können ab Dienstag, 19. Februar, in der Stadthalle Alsdorf in der nichtöffentlichen Veranstaltung ihre Befürchtungen darlegen. Drei Tage sind dafür reserviert.„Das ist auch richtig so“, sagt Uwe Zink, städteregionaler Baudezernent und Geschäftsführer der Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH (FAM). „Wir haben die Bürger ja sehr früh einbezogen und die Gutachten vor Ort vorgestellt.“ Zu allen Einwendungen habe die FAM Stellung bezogen. „Wir sind gut auf den Erörterungstermin vorbereitet.“

Lärm war und ist das Thema, was immer noch viele Menschen umtreibt. Das zeigt sich laut Zink auch bei den Einwendungen. Dabei belegten die Gutachten doch, dass die Belastung durch Fluglärm für die Anwohner in Aachen-Verlautenheide und Würselen-Broichweiden nach einem Ausbau der Startbahn um sechs Dezibel (Zink: „Das ist eine ganze Menge!“) reduziert werde, und die Zunahme der Belastung um ein Dezibel in Eschweiler-St. Jöris sei eher eine „theoretische Größe“, basierend auf der Annahme, dass der Rettungshubschrauber hier auf seiner Platzrunde fliege – was der aber so gar nicht tue.

Neben Sicherheitsfragen geht es bei den Einwendungen der Bürger auch darum, ob eine Verlängerung der Startbahn von 520 auf 1160 Meter überhaupt erforderlich ist. Eine Frage, die sich für Zink mit Blick auf den Geschäftsflugverkehr nicht stellt. Für die Unternehmen in der Region sei Merzbrück durchaus ein Standortfaktor, sagt er.

Bleibt die Frage, ob der Ausbau der Start- und Landebahn samt Anlage einer Windenschleppstrecke für Segelflugzeuge finanziell zu stemmen ist. Zumal das Land dazu keinen Cent beisteuern wird. Gebaut werden könnte, sobald der Planfeststellungsbeschluss, der unter anderem das Ergebnis der Erörterung zusammenfasst, vorliegt. Zink rechnet für den Herbst mit der Genehmigung. Dann müsste die vorhandene Entwurfsplanung den möglichen Auflagen entsprechend angepasst werden, so dass 2014 gebaut werden könnte. Vorausgesetzt, die FAM kann die dafür erforderlichen gut 4,5 Millionen Euro aufbringen. Etwa die Hälfte davon müssen die Gesellschafter - die Städteregion, die Städte Aachen und Eschweiler sowie die Stadtentwicklung Würselen – zahlen. „Die sind da in der Pflicht“, sagt Zink. Die andere Hälfte muss die FAM auftreiben. Ob sie das schafft? „Wir sind in Gesprächen“, sagt Zink. „Aber noch ist nichts spruchreif.“

Wechsel in der Betriebsleitung nach 40 Jahren

Werner Korr (2.v.r.) hat nach mehr als 40 Jahren die Betriebsleitung des Flugplatzes Merzbrück an Thomas Jorias (2.v.l.) übergeben. Geschäftsführer Uwe Zink (r.) und Würselens Bürgermeister Arno Nelles, Aufsichtsratsvorsitzender der Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH, gratulierten beiden. In Korrs Zeit fallen die Einstufung des Platzes als Verkehrslandeplatz sowie der Bau der Start- und Landebahn in Asphalt anstelle einer Grasbahn.

Thomas Jorias war bislang stellvertretender Betriebsleiter. Der Agrarbetriebswirt, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, hat eine Ausbildung zum Privatflugzeugführer
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Ende des zitierten Artikels

 
 

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