Kinder werden zu Artisten

Gesellschaft

Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Zeitung vom 16.06.2015 (Von Katja Bach)

Mädchen und Jungen der KGS Kinzweiler zeigen eine besondere Zirkusshow. Eine Woche lang proben sie für den großen Auftritt. Tolle Stimmung.

Nach zwei Jahren Organisationsarbeit und nach einer Woche Proben war es endlich so weit. Die Schüler der KGS Kinzweiler hatten ihren großen Auftritt im Zirkuszelt. Eine Woche lang hatten sich die Mädchen und Jungen innerhalb der Projektwoche mit dem Thema Zirkus beschäftigt und in Kooperation mit dem Zirkus Regenbogen in liebevoller Kleinarbeit aus den Schülern Artisten gemacht.

Simone und Nicklas Lagrin arbeiteten jeden Tag knapp ein einhalb Stunden mit den Kindern am Zirkusprogramm. Dazu waren alle Klassen gemischt und zwei große, altersübergreifende Gruppen gebildet worden. Innerhalb dieser Gruppen teilte man die Kinder noch einmal, ihren Interessen entsprechend, in Künstlergruppen auf. Das Angebot war vielfältig und reichte von Luftakrobaten und Pyramiden-Artisten über Zauber- und Magieclowns bis hin zu Jongleuren und Feuerspuckern. Bei ihrer Arbeit legten die Lagrins vor allem Wert auf Teamwork, Verantwortung und die Gewissheit des Zuhörens. Neben diesen pädagogischen Aspekten sollte aber vor allem der Spaß im Vordergrund stehen und die Möglichkeit, Ängste abzubauen.

Zwei spektakuläre Stunden

Und dann war es endlich so weit: Am Morgen stand die große Generalprobe im Zirkuszelt an. Doch die fand nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, denn auf den Rängen um die Manege saßen die Kindergartenkinder und warteten gespannt auf die Vorstellung. So war schon der Vormittag ein voller Erfolg und am Nachmittag bereiteten sich die Neu-Artisten dann auf den Höhepunkt der Woche vor: die Vorstellung vor Eltern, Familie und Freunden.

Hinter dem Zelt saßen die Kinder aufgeregt und warteten auf ihren Einsatz, der nicht lange auf sich warten ließ und dann begannen zwei bunte, teils spektakuläre Stunden. Obwohl es im Zirkuszelt gefühlte 40 Grad heiß war, gaben die Kinder ihr Bestes und blühten merklich auf. Und auch der kleine Sohn der Lagrins, Zirkus-Prinz Andrew, unterstützte die Grundschüler und trug fleißig zur Show bei. So bekamen die Zuschauer eine Zirkusvorstellung geboten, der es an nichts fehlte. Viele kleine Prinzessinnen zeigten auf dem Seil ihr Können. Ob Balancieren, akrobatische Figuren oder einen Spagat, auf dem Seil schien alles möglich. Aber auch die Clowns und Zauberer begeisterten. In der zweiten Hälfte durchbohrten einige Jungs eine Kiste, in die vorher Mareike gestiegen war, deren Eltern gebannt die Manege im Blick hielten. Als dann am Ende aus der Kiste nicht Mareike hervorkam, sondern der Grundschüler Niklas, waren die Zuschauer kurzeitig verblüfft, doch Mareike kam lässig durch den Haupteingang des Zeltes zurück in die Manege und strahlte vor Freude.

Ähnlich spektakulär ging es zum Abschluss bei den Feuerspuckern zu. Völlig furchtlos ließen die Kinder die Flammen an ihrer Haut lecken und Nicklas Lagrin unterstützte sie bei ihrer Feuershow. Zu jedem Auftritt erfüllte eine passende Musik das Zirkuszelt und die Stimmung war ausgelassen. Zum großen Finale holten Simone und Nicklas Lagrin noch einmal alle Kinzweiler Grundschüler in die Manege des Zirkus Regenbogen und auch Schulleiter Gerd Schnitzler kam auf die Bühne. Dieser war von der Woche und vor allem den Aufführungen total überwältigt. „Ich hatte Gänsehaut, als ich gesehen habe, was die Kinder alles gelernt haben“, gestand er und war sich sicher, „ dass die Zirkuswoche ein besonderes Projekt mit einem außergewöhnlichen Erlebniswert darstellt, in dem man den individuellen Begabungen der Kinder besonders entsprechen kann.“ Und auch Nicklas vom Projekt-Zirkus Regenbogen bestätigte: „Manche Kinder bringen einem Gänsehaut.“ Er und seine Frau sind mit dem Zirkus in der ganzen Welt unterwegs und für Kinzweiler war es ein großes Glück, dass er kommen konnte, denn eigentlich ist er schon Jahre im Voraus ausgebucht. Als dann Landwirt Markus Kugel eine Wiese in der Nähe der Schule für das Zelt bereitstellte und Förderverein sowie Sparkasse die Finanzierung unterstützten, stand dem großen Projekt nichts mehr im Wege.

Und es hat sich gelohnt, für die Kinder, aber auch für die Zuschauer. Zum Abschied gab Nicklas den Kindern noch etwas Wichtiges mit auf den Weg: „Egal wie groß oder klein ich bin, egal woher ich komme, wir sind alle Menschen!“


Ende des zitierten Artikels

 
 

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