
Pressemeldung
Im Dezember 2009 hatten sich bei einem Ortstermin mit Ratsmitglied Dietmar Schultheis in der Kinzweiler Straße 10 Bürger zusammengefunden. Anwesend waren auch der technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler, Hermann Gödde, und ein hochrangiger Vertreter der ASEAG. Die Bürger - fast ausschließlich Anwohner der Kinzweiler Straße - forderten die Verlegung der Buslinie durch die Schwarzwaldstraße. Die Busse würden sehr viel Lärm machen, zu schnell fahren und zu Vibrationen in den Häusern führen, wurde Argumentiert.
Man einigte sich bei der Ortsbesichtigung der Kinzweiler- und Schwarzwaldstraße darauf, dass die ASEAG eine sorgfältige Stellungnahme mit Kostenschätzung abgeben sollte.
Diese Stellungnahme ist nun eingetroffen:
- Die Verlegung kostet 45.000 €. Dies müssten alle Steuerzahler aus städtischen Mitteln aufbringen. 1999 haben die Steuerzahler bereits den derzeitigen Ausbau der Haltestellen in Kinzweiler- und Oberstraße bezahlt.
- Aufgrund der Abbiegeradien können durch die Schwarzwaldstraße keine Gelenkbusse fahren.
- Das beidseitige Parken auf der Schwarzwaldstraße (6 m breit) wäre nicht mehr möglich
Die Fahrer werden von der ASEAG nachhaltig angewiesen, das vorgeschriebene Tempo 30 einzuhalten. Bei Beschwerden sind die Anwohner gebeten, Kennzeichen und Uhrzeit zu notieren und dies der ASEAG zu melden.
"Diese Stellungnahme kann nicht wegdiskutiert werden", so Ratsmitglied Dietmar Schultheis.
"Die Haushaltssituation ist nicht nur schlecht, sie ist die schlechteste seit 60 Jahren. Alle Kommunen stecken in einer tiefen Finanzkrise und 45.000 € würden uns im Sozial-, Jugendhilfe-, Schul-, Sport- oder Kulturhaushalt fehlen. Ich tendiere dazu, die bisherige Linienführung aus diesem Grund beizubehalten, auch wenn die vorgetragenen Beschwerden der Bürger durchaus nachvollziehbar sind", so der direkt gewählte Hehlrather Volksvertreter.
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Die Eschweiler Nachrichten / Zeitung haben das Thema aufgegriffen in einem Artikel den Sie hier in Originalansicht finden und in ihrer Rubrik Die Woche in Eschweiler.